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Naturgedichte

herbstbeginn

noch nährt
wärme
den glauben
an das fortbestehen

doch
im lichte schon
nistet ein sich
die veränderung

schatten wachsende
der dunkelheiten brüder
als vorboten
ihrer langen herrschaft

und ein kleiner käfer
an einem halme
er eilt und weilt
da er
um alle wahrheit weiß ...




(2004)
23.4.06 19:11


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Herbst

Süßer Duft
der Fäulnis
feuchtwarmer
Erd entsteigend

Zauberwelt, stille
sie lichtet sich
da tiefer Schein
sie matt durchbricht



In allem
liegt ein Weichen
in allem ein letzter
eigener Glanz

Flügel über
leeren Feldern kreisend
tragen andere
die Sehnsucht fern



Und meine Seele
einholend diesen Duft
und Glanz
und dieses Weichen

spannt voller Sehnen
die Flügel, die ihren
und schwärmt
dem eignen Zauberlande zu
23.4.06 19:09


Oktoberleuchten

Noch hängt der Sommer
an silbernen Fäden

die im Winde
sanft sich wiegen

Und`s Leben hofft
an hellen Tagen
solch späten

daß sein Traum
ja doch noch
wird siegen



(2000)
23.4.06 19:04


Wolkenreiter

Traumverlorener Blick
im Himmelsblau ertrunken
zarter Schwingen
sanftes Streichen über`m Blütenmeer
Um mich herum
die Welt in Frieden und versunken
aufzieht
eine helle Wolke aus der Ferne her

Duftend warm
des Sommers Lüfte stehen stille fast
meine Träume hingegen
ungestüm sie fliehen
Und während der Leib
ist hingestreckt in süßer Rast
wünscht sich mein Geist
er könnte mit der Wolke ziehen

Himmelan würde ich
schweben im gleißenden Licht
zög stille
über die dämmernden Landschaften fort
Was auf Erden mich bewegte
es rührte mich nicht
- ja gar glaubte ich fast
nie sei ich gewesen dort !


(aus "Und Morgen fang ich an zu leben", R.G.Fischer Verlag,
1990)
5.4.06 22:48


Sehnsucht im Herbst

Natur
sie steht da
beraubt ihrer Farben
und ist
eingerichtet
auf ein langes Darben
Totes Laub
sich häufend
unter jedem Baum
lichthelle Tage doch
sie reifen
nur noch kaum

Denk oft
an Dich
Du Blätter- und Blütenmeer
auch an den Abschied
von Dir
der mir fiel so schwer
Deinen Zauber
den trag ich
tief im Herzen
vielfach mehrt
er mir
des Sehnens stille Schmerzen

Doch dann
wenn`s erste zarte Grün
wieder sprießt
und in den klaren Bächen
das Schmelzwasser
fließt
erwacht erneut
zu meiner Freud
das Leben
wär`s nur schon so weit
was wollt ich
dafür geben ?


(aus "Bis hierhin und ... weiter !", Massfeller-Eigen-Verlag,1998)
5.4.06 22:57


Oktoberstille

Ein Hauch von Abschied
legt sich auf meine Welt

Gefühle eingewoben
in den Morgennebel
auf dem der Herbst
Einzug hält


und dennoch
spürt meine Seele
daß die Sonne es
noch einmal schafft

ihn aufzulösen
mit all der
ihr verbliebenen Kraft




(2000)
23.4.06 18:58





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